Liberale Frauen Stuttgart

Am 22.11.2019 fand um 18.00 Uhr in der Dinkelackerbrauerei-Gaststätte in Stuttgart die Mitgliederversamlung der LiF BV Stuttgart statt. Nach der Begrüßung der Vorsitzenden, Renata Alt, schloss sich der Bericht der Abgeordneten aus Berlin an. Der Einblick in die Plenarsitzungen, so auch in die allgemeinen Aufgaben während einer Woche, sind stets interessant und zeigen auf, dass das Arbeitsleben eines Mandatsträgers nicht nur aus Empfängen oder "Häppchen essen" besteht.

Nach dem Punkt "Neues aus Berlin" gab Renata Alt ein Resüme bzgl. der Veranstaltungen die von den LiF im vergangenen Jahr - seit der Neuwahl des Vorstandes - organisiert, begleitet oder unterstützt wurden. Ein respektables Ergebnis, das sich sehen lassen konnte; demzufolge wurde danach der Fokus auf das nun kommende Jahr gerichtet und ein Brainstorming gestartet, um die ersten Vorschläge für die weiteren Events aufnehmen zu können.
Mitgliederversammlung
Ein weiterer Erfolg konnte ebenso in der Steigerung der Mitgliederzahl verbucht werden. Der Austausch der Mitgleider war an diesem Abend sehr intensiv und zielführend und hätte durchaus noch mehr an Zeit einnehmen können. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass die anschließende Kooperationsveranstaltung mit den JuLis " Marktwirtschaftliche Energiewende" um 19.00 Uhr beginnen sollte, verengte den lebendigen Diskurs, was sich jedoch im Laufe des Abends wieder relativierte.Nicht zuletzt durch die Fragestellungen des brillanten Referenten und Experten: Prof. Dr. André Thess - DLR - Uni Vaihingen.

Prof. Dr. Thess bezog sich in seinen Ausführungen im Wesentlichen auf die von der Groko verabschiedeten Klimabeschlüsse vom 20.09.2019. Für Thess muss es das Ziel sein, Ordnung in die Welt der Klimaforschung zu bringen. Mit wissenschaftlichen Fakten und bildhaften Gesten "entzauberete" er die "Energie-Märchen". Gemeint sind hier das Elektroauto, der Verbrennungsmotor, Hausdämmungen und das Märchen vom "bösen Flugzeug". Die Gäste "forderte" er mit "einfachen" Berechnungen der CO2-Vermeidungskosten und gab dies als Hausaufgabe mit auf den Weg.

Aktuell sieht Thess keine marktwirtschaftlich Wende... es fehlen Investitionen für Forschung, Innovation und Entwicklung. Thess weiter: "Geld hierfür versickert leider im Subvensionsdschungel". Allein 50 Mrd. pro Jahr werden umweltschädlich verteilt. Ein Blick in die Unterlagen des Umweltamtes/ Klimaschutzmaßnahmen wirken ernüchternd. Dies sollte man auf den Prüfstand stellen! Trotz allem bleibt der Wissenschaftler optimistisch und verweist abschließend die internationale Politik auf weltweit abgestimmte Klimamaßnahmen und Innovation.

Die große Anzahl der Gäste im vollbesetzten Raum bescheinigten ihre Zustimmung mit Applaus und aktiver Diskussionsfreude; die Zeit lief und Prof. Dr. Thess versicherte abschließend gerne, für eine weitere Veranstaltung zur Verfügung zu stehen. Die Vorsitzende der Liberalen Frauen, Renata Alt, bedankte sich u.a. mit selbst hergestellten regionalen Genüssen aus "Liane`s Küche" und den zielgerichteten Worten: "Klima und Energie...ein Thema, das mit Sicherheit auch im kommenden Jahr auf der Agenda der LiF stehen und fortgeführt wird!".

Nicht nur eine Aussage, sondern auch ein Versprechen, das in der letzten Sitzung des Vorstandes der LiF am 03.12.2019 einheitlich verabschiedet worden ist. Mit auf der Agenda steht in 2020 ebenso eine Betriebsbesichtigung, das Thema "Frauen und Finanzen" so auch der stets aktuelle Diskurs "Zielvereinbarungen zur Stärkung des Frauenanteils". Spannende Themen mit professionellen Experten warten somit wieder auf viele Freunde und Gäste der Liberalen Frauen BV Stuttgart. Die Vorsitzende, Renata Alt, freut sich an dieser Stelle ganz aktuell, die Wahl der neuen Schriftführerin, Anke Pross (SG Feuerbach) bekannt geben zu können. Nach ihrer Rückkehr von der Weltreise wird sie voll ins Geschehen eintauchen. Die Liberalen Frauen BV Stuttgart bedanken sich an dieser Stelle nun bei allen Unterstützern und Interessierten und freuen sich auf ein glückliches, gesundes Wiedersehen im neuen Jahr 2020! (sw).

Prof. Dr. André Thess

Liberale Frauen Stuttgart

Am 2. Mai 2019 laden die Liberale Frauen Bezirksverband Stuttgart zu einer Führung im Historischen Polizeimuseum im Polizeipräsidium Stuttgart ein.

Während der ca. 2-stündigen Führung unter der Leitung von Herrn Stolz werden die Ausstellungsräume mit einer Fläche von ca. 220 qm im Untergeschoß des Polizeipräsidiums begangen. Seine fachlichen Erläuterungen geben einen Einblick in die geschichtlichen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen des Polizeiwesens.

Das Museum entstand in siebenjähriger, ehrenamtlicher Arbeit und befindet sich auf dem sicherheitsüberwachten Gelände des Komplexes. Aus diesem Grunde müssen sich alle Teilnehmer/Innen ausweisen können. Der Eintrittspreis beträgt pro Person 8 Euro, die Sie bitte vor der Veranstaltung passend bereit legen.

Termin: Donnerstag, den 02.05.2019
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Polizeipräsidium Stuttgart, Pforte – Haupteingang, Hahnemannstr. 1, 70191 Stuttgart
Anfahrt: ÖPNV – Haltestelle Pragsattel – gegenüber

Anmeldungen werden bis zum 30.04. von Susanne Winkler (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen genommen.

Die komplette Einladung finden Sie hier:

Liberale Frauen Mittelbaden

Diskussion der Liberalen Frauen beschäftigt sich mit Strategien gegen den Hebammenmangel
(erschienen am 22.03. in den BNN mit freundlicher Genehmigung der BnN)

Immer öfter bleiben Kreißsäle phasenweise geschlossen, weil keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung stehen. Auch in Mühlacker, wo der Kreißsaal einer Pressemitteilung der Klinik zufolge ab dem 30. März wegen Personalausfällen auf einen Betrieb unter der Woche reduziert wird. Und immer öfter kommt es vor, dass Frauen sich direkt nach einem positiven Schwangerschaftstest auf die Suche nach einer Hebamme machen. Jutta Eichenauer findet das schade. Die Landesvorsitzende des baden-württembergischen Hebammenverbands beklagt eine schlechte Versorgungslage. Am Mittwochabend diskutierte sie auf Einladung der Liberalen Frauen zusammen mit Gesamtelternbeirats-Schriftführerin Kerstin Klepp, Frauenarzt Volker Heinecke und FDP-Stadtratskandidatin Monika Descharmes über das Thema.

Eichenauer ist überzeugt: Wenn sich die Situation verbessern soll, dann müssen sich zuerst die Rahmenbedingungen ändern, unter denen Hebammen arbeiten – vor allem in den Krankenhäusern. Denn dort müssten Hebammen oft mehrere Geburten gleichzeitig betreuen, sagt Eichenauer. Und sie müssten vielen Tätigkeiten nachgehen, die mit ihrer eigentlichen Arbeit wenig zu tun haben. Etwa umfangreiche Dokumentationen erstellen, Essen verteilen, putzen, Schränke auf abgelaufene Materialien untersuchen und Geräte warten. Die Folge: Viele Hebammen ziehen sich aus ihrem erlernten Beruf zurück oder arbeiten nur noch in Teilzeit. Eichenauer glaubt, dass sich das durch bessere Rahmenbedingungen ändern würde. Die Vorsitzende des Landeshebammenverbands sagt: „Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir Geld in die Hand nehmen.“ Sie fordert auch eine bessere Bezahlung der Hebammen. Schließlich hätten sie eine große Verantwortung und seien gut ausgebildet. Ihr Job sei anstrengend und verlange so manches Opfer, habe aber auch viele schöne Seiten. Eichenauers Vision für die Zukunft: Eine gute Kooperation auf Augenhöhe zwischen allen an der Geburtshilfe Beteiligten. Sie hält es nicht für sinnvoll, zu versuchen, den Mangel weiterhin zu kompensieren. Ein Mangel, von dem auch Volker Heinecke das eine oder andere berichten kann: Von 1987 bis 2010 arbeitete er in Bad Urach als Belegarzt.

Er sagt: „Unser Gesundheitssystem ist in einer Mangelversorgung.“ Man habe in der Bundesrepublik zwar qualitativ eine sehr hochwertige Medizin. Aber bei der Ausstattung und den personellen Ressourcen sehe es ganz anders aus. Der Patient merke das gelegentlich im Randbereich, „aber wie tief der Abgrund wirklich ist, das weißt er oft nicht“. Und zwar, weil das medizinische Personal versuche, den Mangel durch übermäßigen Einsatz zu kompensieren. „Das kann so nicht weitergehen“, sagt Heinecke. Der promovierte Mediziner ärgert sich – auch darüber, dass in der Öffentlichkeit trotzdem noch oft genug das Bild des im Geld schwimmenden, Porsche fahrenden, braun gebrannten Arztes vorherrscht. Zum Hebammenmangel sagt Heinecke: „Geburtshilfe braucht gesellschaftliche Unterstützung – egal, ob man im Krankenhaus oder zu Hause entbindet.“ Unterstützung, für die sich Monika Descharmes einsetzen will: Die Stadtratskandidatin der FDP sagt: „Es muss in unser aller Interesse sein, dass die Versorgung hier vor Ort funktioniert.“ – Nico Roller

Diskussionsteilnehmer Hebammenmangel
Der Mangel an Hebammen war das Thema bei der von den Liberalen Frauen organisierten Diskussion mit Kerstin Klepp, Monika Descharmes, Jutta Eichenauer, Volker Heinecke und Nicole Büttner-Thiel. (rol)

Liberale Frauen Mittelbaden

Im ersten Newsletter 2019 der LiF Mittelbaden gibt es neben zahlreichen Veranstaltungsankündigungen ein Interview mit Alena Mahler.

Am 20.03. um 19 Uhr lädt der Bezirksverband zu einer Veranstaltung zum Thema "Hebammenmangel" ein. Sie findet im Veranstaltungsraum des DRK, Carl-Hölzle-Str. 1 in Pforzheim statt.

Am 15.04. um 19.30 Uhr geht es im Bürgersaal Bretten um die "Werteunion Europa". Der Bezirksverband würde sich freuen, wenn sich auch diesen Termin möglichst viele Interessierte vormerken würden.

Der Newsletter und die Einladungen zu den beiden Veranstaltungen können hier heruntergeladen werden:

Liberale Frauen Mittelbaden

Im ersten Newsletter 2019 der LiF Mittelbaden nimmt Nicole Büttner-Thiel zum Thema "Mehr Frauen in Mandate" Stellung, stellt sich die Kommunalwahlkandidatin Alena Trauschel vor und berichtet Judith Skudelny über die programmatische Arbeit auf Landesebene.

Der gesamte Newsletter kann hier heruntergeladen werden:

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Liberale Frauen Stuttgart

Liberale Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart wählten neuen Vorstand.

Leinfelden - Echterdingen. Am Freitag, den 16.11.2018 fand in Leinfelden - Echterdingen die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl der Liberalen Frauen- Bezirksvereinigung Stuttgart – statt. Renata Alt, MdB, wurde einstimmig in ihrem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt.

Nach der Begrüßung und dem Resümee von Renata Alt – amtierende und neue Vorsitzende der Liberalen Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart – und Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde der Vorstand des Jahres 2016- 2018 – nebst Beisitzer, Schatzmeister und Kassenprüfer entlastet. Die anschließende Aussprache machte deutlich, dass aufgrund intensiver Zusammenarbeit ein insgesamt gutes Ergebnis erreicht wurde. Daran, so der allgemeine Wunsch, soll auch gezielt im Wahljahr 2019 festgehalten werden. Nicht zuletzt diese, auch sehr offenen Worte mobilisierten ebenso neue Mitglieder, sich für die anstehende Wahl zur Mitarbeit aufstellen zu lassen. Votiert wurde wie folgt: Renata Alt – 1. Vorsitzende –, Susanne Winkler – stv. Vorsitzende, Gerrit Schramm – stv. Vorsitzende, Charlotta Eskilsson – Schatzmeisterin –, Angelika Barwasser – Kassenprüferin- . Das Amt der Schriftführerin wird Helga Greiner –Kober übernehmen. Als Beisitzer wurden gewählt: Gabriele Heise, Sabine Joos, Bärbel Noreikat, Ingrid Pflieger, Radegunde Schenk – Kern, Jutta Steinmaier. Alle Damen des neuen Vorstandes, so auch die Beisitzer wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl für 2018 - 2020 sehr gerne an.

Dr. Krinks-Klebe

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung luden die Liberalen Frauen zur Veranstaltung unter dem Titel: „Digitalisierung, eine Herausforderung...privat und im Unternehmen“ mit Frau Dr. Janka Krinks – Klebe ein. Frau Dr. Krinks – Klebe, eine ausgewiesene Kennerin und Fachfrau dieser Materie, war als Referentin geladen. Das Thema hätte aktueller nicht sein können, zumal das Kabinett in Berlin zum Abschluss der Klausurtagung im Regierungsprogramm einen Tag zuvor den Ball „endlich“ aufgenommen hatte, „Digitalisierung gestalten“, so die zielformulierte Aussage. Die Referentin selbst spannte den Bogen bis zum Reich der Mitte, um einen Einblick zu geben, inwieweit die Digitalisierung dort aktuell schon vorangeschritten ist. Die Beispiele, die sie erläuterte, zeigten die große Diskrepanz im Vergleich zu Europa, respektive Deutschland in dieser Entwicklung. Stellte sich die Frage: Welche Maßnahmen sind hierzulande erforderlich? Krinks-Klebe „Die Firmen müssen die Digitalisierung als Chance sehen. Digitalisierung hat stets mit Transparenz zu tun; interne Abläufe erreichen die Mitarbeiter in kürzester Zeit, da jeder Zugriff auf eine Plattform hat. Die deutliche Effizienz in Prozessen spart bis zu 30% an Kosten; diese Zeitersparnis lässt sich die wiederum sinnvoll in den Gesamtablauf der Arbeit vernetzen, z. Bsp. in die so wichtige Fort – und Ausbildung!“ Der Bereich der guten, qualifizierten Aus- und Fortbildung ist ein erster Schritt, die Maßnahmen zur Digitalisierung einzuleiten und umzusetzen und ist die wichtige Grundvoraussetzung, wenn man „Digitalisierung gestalten“ möchte. Die Inhalte motivierten die Gäste zu reger Diskussion...ein Gast wies darauf hin, „so wie sich das Arbeitsleben verändert, so gilt es diesem Strukturwandel von kommunaler Seite aus ebenso Rechnung zu tragen“. Wenn man sich nicht von großen Industrienationen und deren Rechtsverständnis abhängig machen möchte, so ist es nun an der Zeit schnell zu reagieren; ein Gestaltungswille allein genügt nicht. „Wirtschaftsförderung“, so Dr. Krinks- Klebe abschließend, „und kein Gießkannenprinzip“ wird den Erfolg zeitigen.

Mit dieser letzten Veranstaltung im Jahr 2018 - gezielt unterstützt von den Liberalen Senioren und dem LIM - , bedanken sich die Liberalen Frauen bei allen Aktiven, die über die letzten zwei Jahre mit dabei waren und wünschen allen Beteiligten viel Glück und Zufriedenheit für 2019! Auf ein gesundes Wiedersehen und Miteinander im neuen Jahr! (sw)

Liberale Frauen Stuttgart

Die Liberalen Frauen Bezirksverband Stuttgart laden für Freitag, den 16.November 2018, 19.00 Uhr in das Restaurant Ratsstuben, Bernhäuserstr. 16, 70771 Leinfelden-Echterdingen ein. Dieser Abend steht unter dem Thema „Digitalisierung, eine Herausforderung...im Privatbereich und Unternehmen“, als Expertin konnte Fr. Dr. Krings-Klebe gewonnen werden.

Frau Dr. Krings-Klebe, promovierte Maschinenbau-Ingenieurin, erfolgreiche Unternehmerin und Buchautorin, ist international tätig und bereitet als Strategieexpertin die Unternehmen auf die Veränderungen der Märkte durch die digitale Vernetzung vor. Ihre Vielzahl an Auslandsaufenthalte und die dort, vor Ort gemachten Erfahrungen, lassen uns einen sehr konkreten Blick auf eine Welt werfen, die auch hier schon vor der Türe steht. Wie offen treten WIR dieser „neuen Welt“ wirklich gegenüber? Was müssen Firmen leisten? Inwieweit hat die Digitalisierung im Privat- und Freizeitbereich schon Fuß gefasst und feste Nischen? Welche Auswirkung hat diese Entwicklung zukünftig für den einzelnen Menschen? Spannende Fragen! Frau Dr. Kings-Klebe wird, mit ihrer erfrischenden Art zu referieren, auch SIE in dieses Thema eintauchen lassen, mitreißen und im anschließenden Diskurs jeder Frage eine zufriedenstellende Antwort geben.

Anmeldungen werden bis Sonntag, 11.11.2018 entgegengenommen. Alle weiteren Informationen können dem anhängenden PDF entnommen werden:

Anhänge:
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Liberale Frauen Mittelbaden

Was Unternehmerinnen beschäftigt - Was Politikerinnen bewegen können | Mittwoch 19. September 2018, 19:30 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Restaurant, Saal Gourmet

Bürokratieabbau, Breitbandausbau, Fachkräftemangel, Innovationskraft und Zukunftsagenda. Nutzen Sie die Chance an diesem Abend in angenehmen Ambiente und entspannter Atmosphäre zu erfahren, was Unternehmerinnen beschäftigt und was Politikerinnen für Unternehmerinnen bewegen können. Oder schaffen Sie sich selbst Gehör mit Themen, die Sie als Unternehmerin umtreiben und auf die Sie gerne eine Antwort hätten. Freuen wir uns auf diese besondere Veranstaltung und die Möglichkeit Gehör zu finden, Anregungen zu erhalten, Austausch zu erfahren und Kontakte zu knüpfen.

Im Anschluss findet ein Get-Together mit Umtrunk statt.

Liberale Frauen Mittelbaden

Im siebten Newsletter der LiF Mittelbaden steht die Vorbereitung auf die Kommunalwahl im Mittelpunkt, denn: "Wer Frauen will, muss Frauen wählen".
Natürlich dürfen auch ein Rückblick auf die Veranstaltung mit Nadja Hirsch sowie ein Ausblick auf die nächste Veranstaltung des Bezirksverbandes und weitere Terminhinweise nicht fehlen.

Der gesamte Newsletter kann hier heruntergeladen werden:

Liberale Frauen Stuttgart

Slowakischer Honorarkonsul Christian Goeser zu Gast bei den Liberalen Frauen BVB Stuttgart.

Stuttgart. Auf Einladung der Liberalen Frauen Bezirksverband Stuttgart fand am 11.07.2018 im Plenum/ Landtag Stuttgart/ ein spannend, politscher Austausch mit Honorarkonsul Christoph Goeser und der Vorsitzenden der LiF, Renata Alt - MdB - statt.

Nach der herzlichen Begrüßung von Renata Alt, wechselte - an diesem Abend, nicht nur im Fußball - der Ball gekonnt und passgenau, so wie man es sich bei einem politisch orientierten Dialog wünscht, immer wieder die Seiten. Lag es an der offenen, sehr interessanten und direkten Kommunikation des Gastes und der Gastgeberin oder an den motivierten Fragen der großen Anzahl von Teilnehmer/Innen...Die Veranstaltung wurde zu einem Selbstläufer!

Herr Goeser gab einen umfangreichen und sehr differnzierten Einblick in die Arbeit seiner Tätigkeit und wies "schmunzelnd" darauf hin, dass das Wort "Honorar" an dieser Stelle mit "Ehre" zu verbinden sein. Dieses - sehr umfangreiche - ehrenamtliche Engagement bezieht sich auf diplomatische Aufgaben, Wirtschaftsförderungsaufträge so auch auf die Kunst und den Kulturaustausch. Immer wieder fielen bei ihm dabei die Worte "Good idea Slowakia". Diese Marke ist seit 2016 ein Bestandteil eines langfristigen Konzeptes für die positive Wahrnehmung der Slowakei im Ausland. Denn, so der Gedanke dahinter, ein Land ohne Rohstoffe benötigt "Ideen", um voranzukommen. So offenbahrt sich die Slowakei, die seit 2004 EU-Mitglied ist, als wahre, kleine "Schatztruhe"! Mit einer "landschaftlichen Herausforderung" bietet sie dem Tourismus, ganzjährig!, eine Vielfalt an Sportmöglichkeiten, so auch Sehenswürdigkeiten, die einmalig sind. Allein die 7000 Höhlen, das besondere Thermal/ Mineralwasser und nicht zu vergessen das Gebirge "Hohe Tatra", lassen die Naturschönheit nicht nur erahnen, sondern den Wunsch reifen, dieses Land kennen zu lernen. Doch die Ideen und Innovationen zeigen sich auch und speziell im wirtschaftlichen Bereich. Aufgrund der guten geographischen Lage konnte der Industiebereich schnell ausgebaut werden, so dass vor allem Bratislawa als Hauptstadt, gezielt, für die Produktion der Fahrzeuge von den westlichen Automobilkonzernen, ins Auge gefasst wurde. Auch im Bereich der "IT" war/ ist man offen und rührig! Hier galt und gilt die Devise...rausgehen, mit den den besten Leuten in der Welt zusammenarbeiten und zu Hause das Erlernte umsetzen...mit Erfolg, denn, die Slowakei rangiert in diesem Bereich im Ranking unter den ersten 5 Staaten in Europa. Doch auch für die derzeitig, politischen und sozialen Fragen fand man an diesem Abend genügend Raum. Renata Alt erläuterte - auch im Hinblick auf ihre aktuelle Tätigkeit im Bundestag- die Situation der Visegradstaaten. Hierbei wurden selbsterklärend die Themen: Flüchtlingsproblematik, Roma und Sinti - offen und mit klaren Fakten belegt - nicht ausgespart.

Den sichtlich zufriedenen und begeisterten Gästen dieser Veranstaltung wurde damit noch ein weiterer Einblick in die Situation der Slowakei gewährt, der das Bild in die schon vorhandene, visuelle Vorstellung, faktisch und diplomatisch durch die Vorsitzende der LiF, abrundete. (sw)