Liberale Frauen NRW

Am Mittwoch, dem 6. Februar, hat sich eine große Gruppe motivierter Frauen in Emsdetten getroffen, um den ersten Kreisverband Liberaler Frauen im Münsterland zu gründen. Die Beteiligung der Frauen jeglichen Alters war ausgesprochen hoch und aus dem gesamten Kreisgebiet, so dass sich gleich 14 Gründungsmitglieder an der Wahl des Vorstandes beteiligen konnten. Geleitet wurde die Wahl von unserer NRW Landesvorsitzenden Bettina Houben, die extra gemeinsam mit Charline Kappes den weiten Weg in die nördlichste Gegend unseres Bundeslands auf sich genommen hatte.

Bettina Houben hatte die Gruppe zuvor noch einmal hervorragend eingeschworen und mit vielen Beispielen aus der Arbeit der Liberalen Frauen motiviert und eingestimmt. So startet der neu gewählte Vorstand auch gleich Anfang März in die politische Arbeit vor Ort mit der Teilnahme am Projekt „One Billon Rising“, bei dem es um Gewalt gegen Frauen geht. Dies ist jedoch „nur“ eine Aufschlagsveranstaltung, denn die anwesenden Frauen hatten sich bereits im Vorfeld viele Gedanken zu Themen und Veranstaltungsformaten gemacht, die zukünftig umgesetzt werden sollen.

Auf die kommende Arbeit mit einer großartigen Frauengruppe und hoffentlich viel Kontakt zu anderen Verbänden der Liberalen Frauen freut sich der neu gewählt Vorstand:

Vorsitzende - Wiebke Reerink
Stellv. Vorsitzende - Beate Harmsen
Schatzmeisterin - Ingeborg Krueper
Beisitzerinnen - Ute Brockmeier, Andrea Hey,
  Heide Petzold-Merschmeyer

Liberale Frauen Bezirk Düsseldorf

Die Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen des Bezirksverbandes Düsseldorf wählte für 2 Jahre den Vorstand.

Es wurden gewählt:

  • Vorsitzende: Hannelore Hanning
  • Stellvertretende Vorsitzende: Astrid Werle und Marianne Schmidt-Wichmann
  • Schatzmeisterin: Marianne Schröder
  • Beisitzerin: Davina Krastel

Frau Dr. Strack-Zimmermann leitete die Versammlung sehr souverän und gab anschließend einen Überblick über den Sachstand der Programmentwicklung für die Europawahl und berichtete aus dem Alltag einer Bundestagsabgeordneten.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende Hannelore Hanning auf die Listenaufstellung zu den Wahlen ein und kritisierte wiederum den geringen Frauenanteil auf allen Listen der Partei. Ursächlich würde dieser Trend wie in den vergangenen Jahren bereits leider in den Orts-, Kreis- und Bezirksverbänden eingeleitet, so ihr Kommentar.

Schwerpunktmäßig verwies Hannelore Hanning in ihrem Bericht auf die in den letzten 2 Jahren geleistete Arbeit in den Netzwerken und den kommunalen Gremien, in denen die Liberalen Frauen des Bezirksverbandes tätig sind und dankte allen Mitwirkenden für ihren unermüdlichen Einsatz.

Libellen Dortmund

Am 03.08.2018 besuchten 20 Interessierte die LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie "Wilfried-Rasch-Klinik". Die Therapeutische Direktorin Gisa Lieweris-Amsbeck und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie stellten zunächst die Aufgaben des Maßregelvollzuges vor.

Es gibt Straftäter*innen, die zur Tatzeit schuldunfähig oder schuldeingeschränkt gewesen sind, sei es durch Sucht, Persönlichkeitsstörungen oder andere psychische Erkrankungen. Diesen Menschen ist mit einem normalen Strafvollzug nicht geholfen. Im Strafregelvollzug werde versucht, ihnen medizinisch, psychotherapeutisch und sozialpädagogisch zu helfen. Dabei könne es durchaus sein, dass der Aufenthalt in einer forensischen Klinik länger dauere als bei einer normalen Gefängnisstrafe. Das Strafmaß und die Fortschritte im Rahmen der Behandlung in der Forensik werden regelmäßig durch Juristen und die in der Forensik Tätigen (auch Externen) überprüft. Die forensische Medizin stehe unter genauer Beobachtung, habe aber leider einen schlechten Ruf in der Bevölkerung. Zwar könne man keinen Kranken zu einer Medikation zwingen. Dennoch soll die Arbeit im Maßregelvollzug neue Opfer vermeiden. Der Umgang mit den Kranken sei geprägt durch Respekt, Distanz und soziale Kompetenz.

In der Wilfried-Rasch-Klinik gibt es 62 Plätze, ausschließlich für Männer: im Augenblick sind es 49 mit Psychosen und Persönlichkeitsstörungen, 12 mit Suchtproblemen. Es gibt die Langzeitbetreuung und die Hilfe für den Übergang in die Freiheit. Die Klinik sei hervorragend gesichert, es habe noch keine Probleme in dieser Hinsicht gegeben.

Nach dem Gespräch gingen die Teilnehmer in 2 Gruppen durch ausgewählte Bereiche der Klinik. Viele Räume wie die Kapelle, die Besucherzimmer, die Zweibettzimmer, die Arzträume, der Garten, die Bereiche für Sport, Musiktherapie und kreatives Arbeiten zeigen, dass man respektvoll mit den Straftätern umgehe, aber dass auch das strenge Einhalten von Regeln wichtig sei. Bedrückend war es, die Räume zu sehen, in denen Menschen z.B. im akuten Suchtzustand vor der eigenen Zerstörungskraft beschützt werden müssen. Auch das akribische Achten auf das Auf- und Abschließen der einzelnen Räume oder Bereiche vermittelte einen Eindruck davon, wie viel Verantwortung die Mitarbeiter in dieser Klinik tragen.

Fazit des Besuches ist die Erkenntnis, dass in dieser Klinik hervorragende Arbeit geleistet wird und dass die Bevölkerung durch viele unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist. Um Vorurteile abzubauen wäre es schön, wenn viele Bürger die Tage der offenen Tür zum Kennenlernen der Einrichtung nutzen würden.

Frau Gisa Lieweris- Amsbeck, Therapeutische Direktorin und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Frau Gisa Lieweris- Amsbeck, Therapeutische Direktorin und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Liberale Frauen Köln

Mitreden, mitmischen, mitgestalten – nach dieser Maxime macht sich der neu gewählte Vorstand der Liberalen Frauen Münsterland direkt an die Arbeit.Mehr als 20 Frauen – und Männer – folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung ins „Aposto“ in Münster und stellten damit unter Beweis: Im Münsterland mangelt es nicht an Frauen, die liberale Politik aktiv diskutieren und gestalten wollen.

Bettina Houben, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen NRW, brachte es mit ihren Grußworten direkt auf den Punkt: „Frauen müssen nicht nur in der FDP, Frauen müssen insgesamt in der Politik sichtbarer werden. Dafür benötigen sie Strukturen, die ein Engagement neben Familie und Beruf ermöglichen ebenso wie weibliche Vorbilder in ausreichender Zahl in führenden Positionen.“ „Genau hier wollen die Liberalen Frauen Münsterland in Zukunft ansetzen“, ergänzte die neu gewählte Bezirksvorsitzende Sandra Wübken. „Wir wollen ein Netzwerk bieten und politisch interessierten Frauen einerseits das nötige Wissen um Parteistrukturen vermitteln und sie darüber hinaus motivieren und unterstützen, sich aktiv einzubringen.“ Vielen Ideen und Kompetenzen wollen auch Angelika Kessels aus Stadtlohn, Wiebke Reerink und Barbara Kletzin aus Hopsten, Romy Büchner, Dr. Katja Baumgarten und Gabriele Buchner-Stamm aus Münster mit einbringen, die das neue Vorstandsteam komplettieren.

An Themen wird es dabei nicht mangeln: Von Arbeitsbedingungen und Bezahlung in Pflegeberufen über Gewalt gegen Frauen und fehlende Plätze in Frauenhäusern bis zur finanziellen Situation in Kommunen und Digitalisierung brannten vielen drängende Fragen bereits unter den Nägeln.

Libellen Dortmund

Beim Themenabend der Lib’ELLEn am 20.06.2018 versuchte PD Dr. phil., Dr. theol. Michael Rasche, Dozent für Philosophie an der KU Eichstätt-Ingolstadt und Unternehmensberater, die Frage zu beantworten: „Das Christentum – warum steckt es in der Krise?“ Der Abend erwies sich als ein spannender und kurzweiliger Parforce-Ritt durch die Weltsicht der Menschen im Laufe der Jahrhunderte.

Im Mittelalter habe sich die Frage, ob es Gott gebe, gar nicht gestellt. Gott war omnipräsent, denn viele Naturphänomene wären sonst für die Menschen unerklärlich gewesen. Es gab den Kampf gegen das Böse für den Erhalt der gesamten Schöpfung. Seit dem 13. Jahrhundert bröckelte diese Sicht, spätestens mit der Renaissance und der Entdeckung der Naturgesetze schwand der Dämonenglaube. Die Reformation forderte, dass die Kirche den Menschen zu Gott führen müsse, und seitdem Calvin hohe ethische Forderungen an das Individuum stellte und der Erfolg im Diesseits das Wohlgefallen Gottes zeige, besann sich die Kirche auf die Ethik und forderte ein Leben nach strengen Regeln, z.B. Zölibat. Da die Bildung zunehmend gesellschaftlich forciert wurde, es die naturwissenschaftliche Erklärung der Welt gab und der Glaube an die Wunder schwand, konnte mit dem Absolutismus eine Gesellschaftsform entstehen, die ohne Gott insofern auskam, als der König an der Spitze der Gesellschaft stand. Im 18. Jahrhundert wurde Gott im Hier und Jetzt funktionslos (Atheisten), er wurde nur noch zur Erklärung vom Anfang und Ende der Welt gebraucht. Im Laufe der Zeit bekam die Frage nach dem Sinn von Leid immer mehr Bedeutung. Auch wenn in der Romantik die Sehnsucht nach der „alten Weltordnung“ thematisiert wurde, die Kirchen wieder mehr Zulauf hatten, sah sich der Mensch als Individuum. Nietzsche sagte: „Gott ist tot, wir haben ihn getötet.“

Wie soll es weitergehen? Das 20. Jahrhundert habe gezeigt, dass Ideologien wie der Kommunismus oder der Nationalsozialismus und andere Diktaturen keine „Erlösung“ gebracht hätten. Der Mensch als Individuum wolle sich verwirklichen können, stehe selbst im Vordergrund und nicht die Religion, sehe das Erreichte als „Authentizität“ und brauche keine Kirche, die Gehorsam fordere und diejenigen aussperre, die sich nicht an alle Regeln halten würden (s. Sexualmoral). Die Kirchen müssten ihre eigenen Strukturen hinterfragen und den Reformbedarf sehen. Gut besuchte Kirchentage allein seien kein Symptom für einen Glaubensaufbruch, sondern positive Massenpsychologie und ein hervorragendes Gemeinschaftserlebnis.

Viel zu schnell verging der Abend. Offensichtlich gibt es kein Patentrezept für die Lösung der oben gestellten Frage, aber für alle Zuhörer viel Stoff zum Nachdenken.

Warum steckt das Christentum in der Krise

Liberale Frauen

Die nächste Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen Deutschland findet am Samstag, den 16. Juni 2018, ab 13:00 Uhr im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt (Augustinerstr. 10, 99084 Erfurt) statt.
Auf der Tagesordnung stehen u.a. Neuwahlen des Vorstandes.

Außerdem wird eine Klosterführung angeboten, mit Beginn 10.30 Uhr. Hierfür ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Am Abend (19 Uhr) findet eine gemeinsame Veranstaltung der Liberalen Frauen, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und des Landesfrauenrates Thüringen zum Thema "Abschaffung des Paragraphen 219a" statt. Referentin wird die Gießener Ärztin Kristina Haenel sein.

Die Mitgliederversammlung ist eine Vollversammlung, jedes Mitglied der Liberalen Frauen ist also stimmberechtigt. Die Einladung mit der vorläufigen Tagesordnung kann hier angesehen und heruntergeladen werden:

Liberale Frauen NRW

Mitreden, mitmischen, mitgestalten – nach dieser Maxime macht sich der neu gewählte Vorstand der Liberalen Frauen Münsterland direkt an die Arbeit.Mehr als 20 Frauen – und Männer – folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung ins „Aposto“ in Münster und stellten damit unter Beweis: Im Münsterland mangelt es nicht an Frauen, die liberale Politik aktiv diskutieren und gestalten wollen.

Bettina Houben, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen NRW, brachte es mit ihren Grußworten direkt auf den Punkt: „Frauen müssen nicht nur in der FDP, Frauen müssen insgesamt in der Politik sichtbarer werden. Dafür benötigen sie Strukturen, die ein Engagement neben Familie und Beruf ermöglichen ebenso wie weibliche Vorbilder in ausreichender Zahl in führenden Positionen.“ „Genau hier wollen die Liberalen Frauen Münsterland in Zukunft ansetzen“, ergänzte die neu gewählte Bezirksvorsitzende Sandra Wübken. „Wir wollen ein Netzwerk bieten und politisch interessierten Frauen einerseits das nötige Wissen um Parteistrukturen vermitteln und sie darüber hinaus motivieren und unterstützen, sich aktiv einzubringen.“ Vielen Ideen und Kompetenzen wollen auch Angelika Kessels aus Stadtlohn, Wiebke Reerink und Barbara Kletzin aus Hopsten, Romy Büchner, Dr. Katja Baumgarten und Gabriele Buchner-Stamm aus Münster mit einbringen, die das neue Vorstandsteam komplettieren.

An Themen wird es dabei nicht mangeln: Von Arbeitsbedingungen und Bezahlung in Pflegeberufen über Gewalt gegen Frauen und fehlende Plätze in Frauenhäusern bis zur finanziellen Situation in Kommunen und Digitalisierung brannten vielen drängende Fragen bereits unter den Nägeln.


Von links nach rechts: Wiebke Reerink, Barbara Kletzin, Gabriele Buchner-Stamm, Sandra Wübken, Angelika Kessels, Bettina Houben, Dr. Katja Baumgarten, Romy Büchner

Liberale Frauen NRW

Auf ihrer Wahlversammlung wählten die Liberalen Frauen Westfalen-West Maren Christoffer (26) und Jenny Westermann (30) zu ihren neuen Vorsitzenden.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so die neugewählte Bezirksvorsitzende Christoffer. „Vorfeldorganisationen sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Sie erweitern den Horizont und bieten der Partei ein programmatisch breites Spektrum“, so Christoffer.
Christoffer führt den Bezirksverband von nun an mit Jenny Westermann aus Wetter (Ruhr): „Nachdem ich bereits zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde, freue ich mich nun auch im Bezirksverband Verantwortung übernehmen zu dürfen und das frauenpolitische Profil der Freien Demokraten weiter zu schärfen.“ Die Aufgabe der Schatzmeisterin übernimmt weiterhin die neugewählte Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr MdB.

„Mit großer Freude blicke ich der Amtszeit entgegen. Mit dieser Wahl haben die Liberalen Frauen Westfalen-West wieder ein starkes und engagiertes Team an der Spitze.“, so Christoffer abschließend.